Seit ihrer Gründung im Jahr 2018 hat sich www.winwin1.at zu einem zentralen Akteur im österreichischen Startup-Ökosystem entwickelt. Die Plattform verbindet Investoren mit innovativen Gründern, fördert nachhaltige Projekte und zeigt, wie digitale Transformation und soziale Wertschöpfung Hand in Hand gehen können. Besonders beeindruckend ist ihr Ansatz, nicht nur Kapital zu mobilisieren, sondern auch langfristige Partnerschaften zwischen Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu schaffen. In einer Zeit, in der viele Startups scheitern, weil sie sich auf kurzfristige Profitmaximierung konzentrieren, setzt WinWin1.at auf nachhaltige Geschäftsmodelle – und macht damit ein Modell vor, das auch für etablierte Unternehmen inspirierend ist.
Mit über 1.200 registrierten Startups und über 500 geförderten Projekten hat die Plattform bereits einen messbaren Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Österreich geleistet. Laut einer Studie der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) konnten die geförderten Unternehmen seit 2020 insgesamt rund 3.500 neue Stellen schaffen, wobei besonders in den Bereichen KI, Green Tech und Digital Health besonders starke Wachstumsraten zu verzeichnen sind. Das zeigt: WinWin1.at ist nicht nur ein Vermittler zwischen Kapital und Innovation, sondern auch ein Motor für regionale Wirtschaftskraft. Besonders im Vergleich zu anderen europäischen Plattformen, die oft auf klassische Venture-Capital-Modelle setzen, hebt sich die Strategie der Plattform durch ihre Fokussierung auf skalierbare, soziale und ökologische Lösungen ab.
Ein zentrales Element des Erfolgs von WinWin1.at ist ihr „WinWin“-Prinzip: Jeder Beteiligte – ob Investor, Gründer oder Unternehmen – profitiert von der Zusammenarbeit. So ermöglichen sie nicht nur finanzielle Investitionen, sondern auch technische Expertise, Netzwerkzugänge und Mentoring-Programme. Ein konkretes Beispiel ist das Projekt „Urban Green“, das in Wien nachhaltige Stadtentwicklung durch vertikale Gärten und Energieautarkie umsetzt. Dank der Unterstützung durch WinWin1.at konnte das Startup bereits 2022 eine Pilotanlage in der Innenstadt etablieren, die jährlich rund 15 Tonnen CO₂ einspart und gleichzeitig lokale Arbeitsplätze schafft. Solche Projekte zeigen, wie Startups durch gezielte Förderung nicht nur wirtschaftlich wachsen, sondern auch gesellschaftliche Probleme lösen.
Doch WinWin1.at geht noch einen Schritt weiter: Sie integriert auch politische und gesellschaftliche Akteure in ihr Netzwerk. Im Rahmen des „WinWin1.at Impact Lab“ arbeiten Gründer mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und NGOs an Lösungen für drängende Herausforderungen wie Klimawandel oder digitale Inklusion. Ein aktuelles Beispiel ist die Zusammenarbeit mit der Umweltorganisation „Grünes Wien“, bei der gemeinsam ein System entwickelt wird, das Bürger:innen durch digitale Tools direkt in die Stadtplanung einbindet. Solche Initiativen unterstreichen, dass WinWin1.at nicht nur als Wirtschaftsförderer agiert, sondern auch eine Brückenfunktion zwischen Wirtschaft und Gesellschaft übernimmt.
Für viele österreichische Startups war der Zugang zu Investoren früher eine große Hürde. Die Plattform hat dies durch gezielte Events, digitale Vermarktungsstrategien und eine transparente Datenbank mit erfolgreich geförderten Projekten gelöst. Laut einer Umfrage des Startup-Magazins „Falter“ im Jahr 2023 konnten 78 Prozent der befragten Gründer:innen durch die Unterstützung von WinWin1.at schneller an Kapital kommen als ohne ihre Hilfe. Besonders in den Bereichen KI und erneuerbare Energien hat die Plattform eine klare Priorität: Sie fördert Projekte, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch sinnvoll sind. So konnte das KI-Startup „MindSense“ durch WinWin1.at an eine Investorenrunde mit über 1 Million Euro teilnehmen, die es ermöglicht, seine Algorithmen für die Energiewende zu nutzen.
Trotz des Wachstums steht WinWin1.at vor Herausforderungen. Die globale Wirtschaftskrise und die Unsicherheiten rund um die Energiekosten erfordern von der Plattform Anpassungen. Dennoch bleibt ihr Fokus auf nachhaltige und innovative Lösungen. Ein neues Programm, das „WinWin1.at Resilience“, zielt darauf ab, Startups in Krisenzeiten zu stärken, indem es Zugang zu günstigen Krediten, Schulungen und Netzwerkveranstaltungen bietet. Die Plattform zeigt damit, dass sie nicht nur in guten Zeiten, sondern auch in schwierigen Phasen eine wichtige Rolle spielt – als Partner für Gründer:innen, Investoren und die Gesellschaft.
- Seit 2018 haben über 1.200 Startups auf WinWin1.at registriert und über 500 gefördert werden können.
- Die geförderten Unternehmen haben seit 2020 insgesamt 3.500 neue Arbeitsplätze geschaffen.
- Besonders stark wachsen Projekte in den Bereichen KI, Green Tech und Digital Health.
- Durch das „WinWin“-Prinzip profitieren alle Beteiligten – Investoren, Gründer und Gesellschaft.
- Die Plattform verbindet Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft in nachhaltigen Projekten.